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Rot
steht für minus: "rote zahlen"
Rot wird zu
heilzwecken eingesetzt. Allgemein wirkt sie anregend und appetitfördernd.
Die bloße wahrnehmung der farbe rot erhöht den menschlichen stoffwechsel
um 13,4 Prozent (Quelle: Theroux, 1998).
Das helle, leuchtende
rot war bei den griechen und später auch im christentum mit dem
männlichen prinzip verbunden, es war die Farbe der griechischen
kriegsgötter Phoebus und Ares. Der biblische adam wurde aus roter
erde geschaffen.
In den frühen
kulturen wurde das dunkle rot des blutes jedoch dem weiblichen zugeordnet.
Die "mutter erde" spendete den völkern der steinzeit den roten ocker,
dem man lebenserhaltende kräfte zuschrieb. In japan wird das rot
noch heute eher dem weiblichen zugeordnet.
Rot war in kalten
ländern wie russland von jeher eine positiv besetzte farbe. Das
russische wort "krasnaja" bedeutet gleichzeitig "rot und schön":
roter platz = schöner platz, rote arme = herrliche armee
Rot war in der
alchemie die farbe der farben, die vorstufe des sogenannten "stein
der weisen", jenen magischen stoff, der aus wertlosen metallen
gold macht.
Mit der einführung
des christentums wurde die bedeutung des rot bei den beiden germanischen
göttern abgewertet. Aus ihnen wurde die gestalt des teufels mit
roten haaren und rotem bart. Frauen mit roten haaren galten als
dirnen oder hexen, und die mohnblume wurde zur teufelsblume. Mit
dem rot wurde auch die damit assoziierte sexualität verteufelt
und die haare marias (im mittelalter noch rot gemalt) wuden blond
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